Institut für Recht und Technik

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik,
Technik- und Wirtschaftsrecht

Prof. Dr. Klaus Vieweg


 

 

Das Institut

Nach ersten Schritten zur Errichtung eines Lehrstuhls für Rechtsinformatik in Erlangen brauchte es noch 20 Jahre bis das Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst auf Antrag der Universität am 14.05.1991 das Institut für Recht und Technik errichten konnte. Zugeordnet wurde der ebenfalls neugeschaffene Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik und Datenschutz. Den Vorstellungen der Juristischen Fakultät, das neuzugründende Institut für Recht und Technik mit zwei Lehrstühlen auszustatten, konnte damit zumindest teilweise entsprochen werden. Dem gewandelten Forschungsprofil entsprechend wurde am 08.08.2002 die Lehrstuhlbezeichnung in Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, Technik- und Wirtschaftsrecht geändert.
Entsprechend der Aufgabenkonzeption der Juristischen Fakultät – jeder Lehrstuhlinhaber deckt als Generalist z. B. das gesamte Bürgerliche Recht in der Lehre ab und hat als Spezialist besondere Forschungs- und Lehrschwerpunkte – haben Lehrstuhl und Institut Aufgaben im Bereich des Bürgerlichen Rechts sowie im Technik- und Wirtschaftsrecht einschließlich der Rechtsinformatik. Die Übersicht über die Forschung des Instituts vermag hierzu einen ersten Eindruck zu vermitteln. Deutlich werden die Nähe des sich allmählich etablierenden Rechtsgebiets des Technikrechts zum Wirtschaftsrecht, die Überschneidungen von Zivilrecht und öffentlichem Recht sowie die weiteren Forschungsschwerpunkte (insb. Vereins- und Sportrecht, Deliktsrecht, Sachenrecht). Am 24.04.2002 wurde die Forschungsstelle für Deutsches und Internationales Sportrecht errichtet und dem Institut für Recht und Technik angegliedert.
Dass innerhalb einer Universität sowohl eine Juristische als auch eine Technische Fakultät vorhanden sind, ist eine Besonderheit in der deutschen Universitätslandschaft. Das in die Erlanger Juristische Fakultät (ab 01.10.2007: Fachbereich Rechtswissenschaft) eingebundene Institut für Recht und Technik kann deshalb eine Brücke zur Technischen Fakultät, aber auch über Erlangen hinaus bilden. Diese Brückenfunktion kommt in speziellen Lehrveranstaltungen sowie in der interdisziplinären Ausrichtung der Forschung, z. B. in den Tagungen zum Ausdruck.
Die internationale Ausrichtung des Instituts für Recht und Technik ist funktionsbedingt. Technik und damit Technikrecht kennen keine Grenzen. Unverkennbar ist der Einfluss des Europarechts. Dasselbe gilt für den Forschungsschwerpunkt Sportrecht. Hinzu kommt ein starkes Engagement für den Studentenaustausch mit dem Ausland (Erasmus, Tandem).
In organisatorischer Hinsicht zeichnet sich das Institut für Recht und Technik durch eine den vielfältigen Aufgaben angepasste flexible Struktur aus, die durch langfristige (Neben-)Tätigkeit der Mitarbeiter und Teambildung sichergestellt wird.

Ein Ausdruck der persönlichen Verbundenheit der aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter mit dem Institut ist der 2003 gegründete IRuT-Förderverein.